Name: Messor barbarus
Herkunft: Südspanien
Königin: ca. 15 mm
Arbeiterinnen: ca. 3-10 mm
Nahrung: Körner und Samen diverser Pflanzen (Nachtkerze, Mohn etc.), tote Insekten und Honigwasser
Luftfeuchtigkeit: 50-60%
Temperatur: Zimmertemperatur ausreichend
Winterruhe: Ja (November bis Ende Februar) – Kolonien können auch ohne Winterruhe durchgehalten werden
Nestbau: meist Erdnester, kleine Kolonien unter Steinen


Besonderheiten:

Messor barbarus gehört zu den Ernteameisen. Dass heißt, das sich diese Ameisenart vor allem in den kühleren Jahreszeiten vorwiegend von Körnern und Samen diverser Pflanzen ernähren. Diese werden von den größeren Arbeiterinnen klein gekaut und zu einer Paste („Ameisenbrot“) verarbeitet. Dieses kann gut an die Brut verfüttert werden. Dennoch benötigt Messor barbarus Eiweiß in Form von toten Insekten oder Eiweißgelee. Auch ein Tropfen Honigwasser wird hin und wieder gerne angenommen. Messor barbarus hat sowohl kleine als auch große Arbeiterinnen. Sie legen lange Ameisenstraßen an und lassen sich sehr schön beobachten. Messorarten sollten sowohl einen trockene als auch einen feuchten Nestbereich haben. Die Brut braucht es warm und feucht. Körner werden trocken und kühler gelagert, damit kein Schimmel entsteht. Die Haltung in Gips-, Ytong- oder Acrylnestern klappt hervorragend.

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